Arterhaltung und Ökologie von Wisenten

Wisent im Unteren Odertal. Foto: Thomas Berg
Nationalparkstiftung Unteres Odertal

Art der Veranstaltung/Aktivität: Kooperation/Netzwerkveranstaltung, Tagung/Seminar

Themenfelder: Bildung, Umwelt, Wissenschaft und Forschung

Datum: 27.09.2018, 27.09., 11:00 Uhr bis 28.09., 14:00 Uhr

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Beschreibung

Die Rückkehr des Wisents nach Europa war eine Erfolgsgeschichte. Während der Auerochse, der wilde Ur, im 17. Jahrhundert ausgerottet wurde, haben wenige Exemplare des zweiten europäischen Wildrindes, des Wisents, überlebt. Das ist nach zwei europäischen Bürgerkriegen, die den Bestand aufs Äußerste dezimiert hatten, eine beachtliche Leistung. Allerdings sind die Sorgen um die Arterhaltung damit keineswegs weggewischt, denn der Genpool ist äußerst gering, es muss sehr gezielt gezüchtet und es müssen sich möglicherweise ausbreitende Krankheiten und Anomalien beobachtet werden. Dazu hilft auch das in Polen vorbildlich geführte internationale Zuchtbuch. In Deutschland, Polen und anderen europäischen Staaten hat sich eine ganze Reihe von Wisent-Haltern etabliert, keineswegs nur in den wissenschaftlichen Zoos, sondern auch in weiteren großflächigen Gehegen. Seine Haltung erfordert besondere Erfahrungen und Vorkehrungen, denn der Wisent ist ein Wildrind und nicht ungefährlich.

Vor diesem Hintergrund sind Wisent-Halter, aber auch Wissenschaftler, Naturschützer, Behördenvertreter und alle Wisent-Freunde zum Erfahrungsaustausch eingeladen, darüber hinaus sollen auch Freiland-Haltungen in Europa vorgestellt werden.
Konferenzsprachen: deutsch, polnisch, englisch
(während der Tagung wird simultan übersetzt)

Kooperationspartner

Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) e.V.

Veranstalter

Brandenburgische Akademie Schloss Criewen
Park 3, Schloss Criewen
16303 Schwedt/OT Criewen

Mail: u.boehme@brandenburgische-akademie.de
Tel.: +49 3332 838841