„Recht verständlich“ – Rechtshilfe für Gefangene und ihre Angehörigen durch Tatort Zukunft e.V.

Projekt
CMS Stiftung

Für wen ist das Projekt?

„Zugang zum Recht. Für alle.“, so lautet das Leitbild der CMS Stiftung. Vor allem Menschen, die - beispielsweise aufgrund ihrer Herkunft, ihres sozialen Status oder ihrer eingeschränkten wirtschaftlichen oder persönlichen Situation - auf soziale Hilfe angewiesen sind, erfahren vielfach Nachteile beim Zugang zum Recht. Das gilt gleichermaßen für Menschen im Strafvollzug. Der Freiheitsentzug als intensivster Eingriff des Staates in die Selbstbestimmung seiner Bürger:innen, macht den Strafvollzug zu einem besonders sensiblen Ort, an dem effektiver Rechtsschutz genauso wichtig ist wie für Menschen in Freiheit. Da der Alltag von Gefangenen unvermeidlich durch zahlreiche Regeln und Einschränkungen geprägt ist, muss sich der Zugang zum Recht auch auf die Zeit nach der Verurteilung erstrecken und die indirekt von einer Gefängnisstrafe betroffenen Angehörigen einschließen.

Wer steckt dahinter

Der Verein Tatort Zukunft setzt mit seiner Arbeit dort an. Er engagiert sich für einen gerechten, humanen und effektiven Strafvollzug. Mit dem Projekt „Recht verständlich“ möchte Tatort Zukunft den Rechtsschutz von Gefangenen und ihren Angehörigen während der Inhaftierung verbessern. Dazu bindet er u.a. Studierende in Bildungsangebote innerhalb von Strafvollzugsanstalten ein. Die CMS Stiftung unterstützt strukturell beim Auf- und Ausbau einer ehrenamtlichen Rechtsberatung durch Studierende in der Berliner Strafvollzugsanstalt. Eine Ausweitung auf weitere Orte ist ab dem zweiten Förderjahr geplant. „Mit unserer fortlaufenden Unterstützung möchten wir helfen, dieses neue Angebot des jungen Vereins aufzubauen. Die sektorübergreifende Initiative des Vereins, der CMS Stiftung sowie der Freien Universität Berlin erscheint uns ein vielversprechender Ansatz zu sein“, findet Dr. Sienna Kahlenberg, Ansprechpartnerin für die Law Clinics bei der CMS Stiftung.

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