Kulturerbe digital – Papiergeld Europas

Projekt
HVB Stiftung Geldscheinsammlung München

Für wen ist das Projekt?

Europäische Banknoten zeigen in ihrer Vielfalt die Entwicklung vom Papiergeld als Zahlungsversprechen hin zur Banknote als gesetzlichem Zahlungsmittel. Die europäischen Serien spiegeln die jeweilige nationale Wirtschafts-, Währungs- und Kulturgeschichte wider. Aus der Entwicklung von Banknoten als einem Sicherheitsprodukt wird deutlich: Gleicht Papiergeld zunächst noch einer sachlich gestalteten Urkunde, entwickelt sich die ästhetische und technische Gestaltung hin zur Druckgraphik von höchster Qualität.

Die HVB Stiftung Geldscheinsammlung macht dieses Kulturerbe auf dem Portal „bavarikon“ zugänglich. Für alle europäischen Staaten werden Digitalisate und Informationen zu den Geldscheinen bereitgestellt. Das Papiergeld Europas wird so von seinen Anfängen im 17. Jahrhundert bis ca. 1945 für Forschung und Wissenschaft, Kulturinstitutionen und eine breite Öffentlichkeit aufbereitet und digital zur Verfügung gestellt.

Wer steckt dahinter

Mit über 300.000 Geldscheinen zählt die HVB Stiftung Geldscheinsammlung zu den bedeutendsten Papiergeldsammlungen weltweit. Ziel und Anspruch der Stiftung ist es, dieses Kulturdenkmal zu unterhalten, wissenschaftlich auszuwerten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dafür werden die verschiedenen Emissionen jedes Staates kontinuierlich und systematisch dokumentiert und wissenschaftlich aufbereitet.

Das Projekt „Papiergeld Europas“ wird für das Portal „bavarikon“ durchgeführt. bavarikon ist das Portal zu Kunst, Kultur und Landeskunde des Freistaats Bayern. Es präsentiert Kunst- und Kulturschätze aus bayerischen Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen. bavarikon ist eine Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Digitales. Den laufenden technischen, redaktionellen und organisatorischen Betrieb von bavarikon trägt die Bayerische Staatsbibliothek.

Website und Social Media