Bannmühle – Klimafreundliches Wasser- und CO 2-Management durch die Kombination von Keylines und Agroforst

Projekt
Veolia Stiftung

Für wen ist das Projekt?

Seit 2014 nehmen die Starkregenereignisse und in Folge die Schäden in Siedlungen, an der Infrastruktur und auf den landwirtschaftlichen Flächen zu. Die intensive landwirtschaftliche Nutzung in Verbindung mit einer ausgeräumten Feldflur führen dazu, dass landwirtschaftliche Flächen die erheblichen Wassermengen weder ausreichend aufnehmen noch zwischenspeichern können.

Für diese Problematik möchte das Projekt eine Lösung anbieten. Es kombiniert nachhaltiges Weidemanagement mit hochdiversen Agroforstsystemen und verknüpft diese mit den Keylines und weiteren Wasserspeichern in der Nutzfläche. Das Keyline-System soll das Wasser bei (Stark-)Regenereignissen optimal über die gesamte Fläche verteilen, sodass Erosion verhindert wird und gleichzeitig die sonst wenig mit Wasser versorgten Partien bewässert werden. Zur Zwischenspeicherung des überschüssigen Wassers werden immer wieder kleine Teiche platziert, die später zur Bewässerung der Fläche oder als Tränke dienen.

Wer steckt dahinter

Das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) möchte die Theorie des Stoffstrommanagements in praxisnahen Projekten zur Optimierung von regionalen und betrieblichen Stoffströmen umsetzen. https://www.stoffstrom.org/

Der Landwirtschaftsbetrieb Bannmühle verfügt über ca. 60 ha Eigentumsflächen und 20 ha Pachtflächen, die ökologisch (Bioland) bewirtschaftet werden. Für das Projekt stellt er ca. 12 Hektar beweidetes Grünland in Hanglagen zur Verfügung, um das neue Konzept für Mehrnutzungssyssysteme mit Agrargehölzen zu etablieren.

Die Veolia Stiftung übernimmt die Pflanzung aller Gehölze der extrem artenreichen Agroforstsysteme, um die Keyline-Struktur zu stabilisieren und die bereits bestehenden alten Gehölzbestände zu integrieren. www.stiftung.veolia.de

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