Apokalypse Münsterland

Projekt
Commerzbank-Stiftung

Für wen ist das Projekt?

„Die Zukunft hat ihre Kultur verloren und funkt ein SOS an die Gegenwart: Helft uns, schickt uns Kultur, die ihr bewahren wollt!“ – Im Münsterland haben über 2000 Besucher in knapp 30 Museen und Ausstellungshäusern der Region diesen fiktiven Hilferuf gehört und Kulturgüter ausgewählt, um sie in die Zukunft zu schicken. In einem mobilen Ausstellungscontainer stehen die bewahrten Museumsstücke nun nicht wie gewöhnlich hinter Glas, sondern sind als Objekte aus dem 3D-Drucker und mit VR-Brillen erlebbar. Die Besucher können im digitalen Raum Bilder, Skulpturen, Maschinen oder Gebäude drehen, bewegen, anfassen und ausprobieren. Seit dem 23. August ist der Container auf Reisen durch das Münsterland und bietet allen Interessierten an insgesamt 27 verschiedenen Stopps die niedrigschwellige Möglichkeit, heimisches Kulturerbe auf eine ganz neue Art und Weise zu erleben.

Wer steckt dahinter

Initiator des Projekts ist der Münsterland e. V. und seine begleitende Stiftung. Große und kleinere Museen und Ausstellungshäuser aus dem gesamten Münsterland in Nordrhein-Westfalen sind an dem Projekt beteiligt. Die von den Museen durch partizipative Publikumsangebote identifizierten Kulturgüter wurden von Studierenden der FH Münster sowie in Kooperation mit dem FabLab Münster digitalisiert und in den Ausstellungscontainer integriert. So entstand in Kooperation mit vielen verschiedenen Akteuren ein „Museum der Zukunft“, das bewusst Abstand von einer enzyklopädischen Sicht der Exponate nimmt. Neben der Commerzbank-Stiftung konnte auch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen (Landesförderprogramm Regionale Kulturpolitik), die LWL-Kulturstiftung sowie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft als Förderpartner für das Projekt gewonnen werden.

Mehr zum Projekt unter www.apokalypse-muensterland.de und www.commerzbank-stiftung.de.

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