Zenaga Foundation — Ein Interview

Interview
In der Gemeinde Ethiolo

Interviewpartner: Kai Zimmermann, CEO

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Wir schaffen saubere Energie, eine intakte Umwelt und eine Verbesserung der Lebensqualität, damit alle Menschen dort leben können, wo sie geboren wurden.

Die gemeinnützige Organisation wurde gegründet um den Dialog und den Transfer von Wissen und Technik zwischen Deutschland und seinen Akteuren und den Akteuren in anderen Ländern auszubauen. Ein Fokus liegt auf dem Austausch von Wissen, der Darstellung der technischen Möglichkeiten sowie der Realisierung von Projekten.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Nach der Klimaschutzkonferenz in Paris kam es zu mehreren internationalen Anfragen: „Wie organisieren Akteure in Deutschland die Energiewende und welche Projektarten werden von Bürgern und Firmen in Ihren Kommunen umgesetzt?“

Nach dem Besuch einer Delegation war Kai Zimmermann als Sprecher zu einer Konferenz in Dakar eingeladen und hat gesehen welche Potenziale im Senegal und der internationalen Zusammenarbeit vorhanden sind.

Aufgrund

Ohne meine/unsere Stiftung...

fehlt die Erfahrung in verschiedenen Organisationen und Projekten der nutzenorientierten Energiewende.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

in Zukunft mehr finanzielle Möglichkeiten zu haben um mehr Aktionen und Projekte in weiteren Ländern umsetzen zu können.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

ein Stück besser und bereichern das Leben in vielen wichtigen Themen.

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

Der erste Besuch bei den Menschen in der Region Kedougou. Die von der landwirtschaft geprügte Region steht vor großen Herausforderungen durch den Klimawandel, die Abholzung, fehlende Infrastruktur sowie einer schlechten Gesundheitsversorgung. Durch fehlendes Einkommen kommt ein weiterer Grund für eine Flucht hinzu. Dabei ist das Land und die Umwelt sehr schön und schützenswert!

Ausblick: Was haben Sie sich für 2019 vorgenommen?

In Deutschland sollen weitere Aktionen zur Vermitlung der ökonomischen und gesellschaftlichen Chancen der Energiewende für den Klimaschutz und die Erreichung der Ziele 2050 umgesetzt werden. Im Senegal sollen weitere Projekte in den Bereichen: Fluchtvermeidung, Bildung, Klima- und Umweltschutz umgesetzt werden.