Wübben Stiftung — Ein Interview

Interviewpartner: Dr. Markus Warnke, Geschäftsführer der Wübben Stiftung

Themenfelder der Stiftung: Bildung

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Als private Bildungsstiftung reagieren wir auf gesellschaftliche Herausforderungen, die die Bildungssituation in Deutschland prägen. Unser Ziel ist es, Bildungsbenachteiligungen abzubauen und Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Verhältnissen zu besseren Perspektiven zu verhelfen.
Wir entwickeln eigene Programme und arbeiten mit Partnern zusammen, die die gleichen Ziele verfolgen wie wir. Mit ihnen gehen wir Entwicklungspartnerschaften ein, um möglichst wirksam und nachhaltig zu agieren.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Die gemeinnützige Wübben Stiftung fördert sozioökonomisch benachteiligte Kinder und Jugendliche, denen es aufgrund Ihrer Herkunft besonders schwerfällt, den zahlreichen Herausforderungen der Schule und im Alltag zu begegnen.
Dazu unterstützen wir Akteure des Bildungssystems bei der Entwicklung, Verbreitung und Verbesserung wirksamer Angebote durch Fördermittel, Beratung und Vernetzung. Zu diesem Zweck wurde die Stiftung 2013 von Herrn Dr. Walter Wübben gegründet.

Ohne meine/unsere Stiftung...

- diesen Satz können am besten unsere Partner vervollständigen.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

Neugierde, Abenteuerlust und möglichst viele offene Türen.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

elastischer.

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

Wir unterstützen sogenannte Familienzentren an Grundschulen. Bei einem Besuch konnten wir Kinder sehen, die etwas über Magnetismus lernten. Im Nachbarraum saßen die Eltern, die unter Anleitung eines pensionierten Lehrers einen Elektromagneten bastelten. Ziel war es, Anregungen zu geben, wie sich Eltern beim Lernen der Kinder einbringen können. Am Ende präsentierten die Eltern ihren Kindern stolz ihre Elektromagneten. Es war bewegend, wie die Eltern und die Kinder in diesem Moment gewachsen sind.

Ausblick: Was haben Sie sich für 2019 vorgenommen?

Die stetige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Arbeit – im Sinne der Kinder und Jugendlichen.