Stiftung Perspektive Usedom — Ein Interview

Interviewpartner: Ralf Wehner, Vorstand

Themenfelder der Stiftung: Gesellschaft und Soziales, Umwelt

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Die Stiftung Perspektive Usedom setzt sich primär für den Natur- und Artenschutz, aber auch
für die Altenhilfe,
für ein gewaltfreies Leben miteinander und
für schwächere Bürger ein, um diese vor einer Ausgrenzung zu schützen.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Minderheiten, Alte, Arme und Schwache werden schnell ausgegrenzt, vergessen oder gar angefeindet, sind benachteiligt gegenüber der Masse – teilweise auch die Natur, die sich gegenüber uns Menschen nicht wehren kann. Deren Interessen gehen oft unter.
Mit dem Engagement der Stiftung soll eine Brücke, eine Klammer für die errichtet werden, die sich schwer wehren können und unsere Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme, Toleranz und Unterstützung am dringensten benötigen.

Ohne meine/unsere Stiftung...

wäre mein Glücksgefühl deutlich niedriger. Stiften macht glücklich.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

dass wir viele Bürger motivieren können, sich ebenfalls für die Gesellschaft zu engagieren.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

liebens- und lebenswerter. Sie sollen eine Bereicherung für die Allgemeinheit darstellen.

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

Die Realisation von Maßnahmen, an deren Möglichkeit einer Verwirklichung niemand so richtig im Vorfeld geglaubt hat. Gerade diese Maßnahmen waren dann nicht nur erfolgreich in der Umsetzung, sondern haben auch ein positives Echo in der Bevölkerung hinterlassen.

Ausblick: Was haben Sie sich für 2019 vorgenommen?

Fortführung/Wiederholung der in 2018 gestarteten Projekte. Weiterhin wollen wir ein Renaturierungsprojekt vorantreiben und anschließend einen Lehrpfad zum Thema Wald und der Bedeutung von Wald- und Moorflächen für das Klima planen (Umsetzung in 2020/21).