Stiftung „Ein Platz für Kinder“ — Ein Interview

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Interviewpartner: Johanna Ruoff, Gründerin und Vorstandsvorsitzende

Themenfelder der Stiftung: Gesellschaft und Soziales

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Die Stiftung initiiert Schutzhäuser unter dem Namen "Mattisburg" in Deutschland für Kinder die Opfer von Missbrauch und Misshandlung geworden sind im Alter zwischen vier und Zwölfjahren. In den Häusern wird in einem sehr engmaschigen Ablauf mit Kind, Helfersystem und Eltern zusammengearbeitet um herauszufinden was dem Kind genau passiert ist und wer der nähere Täterkreis sein könnte. Alle Kinder kommen über das Jugendamt in die Mattisburgen für ca. 12 Monate.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Die Stiftung wurde 2005 aus der Tragödie in Süd-Ost Asien 2004 gegründet. Selbst war ich in der Nähe und habe spontan nach meiner Rückkehr eine Veranstaltung zugunsten eines Waisenhauses organisiert. Das Schicksal der vielen Kinder hat mich persönlich sehr bewegt und mir gleichzeitig den Mut gegeben eine Stiftung zu gründen für die ich mich nun seit zwölf Jahren engagiere.

Ohne meine/unsere Stiftung...

würde es keine Schutzhäuser für diese kleinen Opfer von Gewalt geben.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

Das sich die Gesellschaft noch mehr engagiert.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

aufmerksam auf Themen in unserer Gesellschaft, von denen sie sonst nicht viel erfahren würden.

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

Die schönsten Moment für mich sind Kinder, die durch unsere Schutzhäuser wieder Mut und ohne Angst sein können und uns auch ab und zu ein Lächeln schenken.

Ausblick: Was haben Sie sich für 2019 vorgenommen?

Wir wollen in Halle/Saale unsere nächste Mattisburg eröffnen mit unseren Partner. Des Weiteren gehen wir in die intensive Planung für die nächste Mattisburg in Frankfurt am Main.