Stiftung Bildung.Werte.Leben. — Ein Interview

Interview
Stiftungshaus c13

Interviewpartner: Nina Uhlemeyer, PR, Networking & Events

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Wir initiieren eigene Angebote wie mentoring c13 und Resonanzraum Schule, um Menschen zu helfen, ihre soziale und pädagogische Kompetenz wahrzunehmen. In unserem Stiftungshaus c13 bieten wir mit unseren artWeeks Raum für Kunst und Kultur und bringen mit unserem Projekt GenerationLab Generationen zusammen. Zudem fördern wir Projekte, um Kinder, junge Menschen und Familien bestmöglich zu unterstützen. Und wir ermutigen junge Entscheider, Verantwortung für sich und die Gesellschaft zu übernehmen.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Ziel der Stiftung war und ist es, Menschen in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen – durch Angebote aus den Bereichen Familie, Bildung, Gesundheit und Kultur. Grundlage der Stiftungsarbeit ist das christliche Werteverständnis und Menschenbild. Wir glauben, dass wir als Menschen in eine größere Schöpfungsidee eingebunden sind. Somit sind wir eingeladen und berufen, diese unsere Welt mitzugestalten.

Ohne meine/unsere Stiftung...

Gäbe es keinen Ort… an dem wir Orientierung schenken, Wegbegleiter (wir begleiten uns gegenseitig) und Impulsgeber (wechselseitig und auf Augenhöhe) sind, an dem wir Menschen zusammenbringen, wo Generationen zusammenkommen, wo ich als Persönlichkeit wachsen/ mich entwickeln darf, wo die christlichen Werte unser Handeln und Tun prägen, an dem Arbeiten und Wohnen miteinander verbunden werden: Sozusagen ein „Dorf in der Stadt“.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

Mut, unsere Vision zu leben, uns einzubringen, die aktuellen Bedürfnisse zu erkennen und unsere Ressourcen entsprechend unserer Ziele einzusetzen.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

…empfänglicher, reflektierter und sensibler für gesellschaftsrelevante Themen. …vielfältiger, da sie unterschiedliche Menschen zusammenbringen. …stärker, da wir somit gemeinsam Ansätze für aktuelle Herausforderungen finden.

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

Unser mentoring c13 ist ein wichtiger Bestandteil unserer Stiftung. Es macht Freude jemanden zu begleiten, die Besonderheiten und Ressourcen im Leben des anderen zu entdecken und Ermutigung auszusprechen den neuen Weg zu beschreiten. Hinter unserer Mentoren Schulung steht die Idee, dass die ältere der jüngeren Generation etwas schenken kann und damit selber etwas lernen darf. Das dazu gehörige Projekt GenerationLab zeigt, wieviel Leichtigkeit entsteht, wenn Generationen zusammenkommen. 

Ausblick: Was haben Sie sich für 2019 vorgenommen?

Für 2019 planen wir mit „Resonanzraum Schule“ unser 2. pädagogisches Symposium der Stiftung. Hierbei soll es u.a. verstärkt um das Thema Digitalisierung, aber auch (Fremd-) Sprachen gehen. Wir sind wie Hartmut Rosa überzeugt, das Bildung nicht durch reine Informationsweitergabe und Instruktion, sondern von der Beziehung zwischen den Handelnden lebt. Wenn zwischen den Akteuren etwas ins Schwingen gebracht wird und zum Erklingen kommt, wenn also „Resonanz“ entsteht, wird lebendiges Lernen möglich.