Georg und Emma Poensgen-Stiftung — Ein Interview

Die Seniorenwohnanlage der Poensgen-Stiftung in Hamburg-Lohbrügge

Interviewpartner: Christina Baumeister, Geschäftsführerin

Themenfelder der Stiftung: Gesellschaft, Gesundheit und Sport

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Ein Haus für Künstler im Alter: Die Poensgen-Stiftung betreibt in Hamburg-Lohbrügge eine Seniorenwohnanlage für Menschen mit geringem Einkommen aus geistigen oder künstlerischen Berufen.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Das Stifterehepaar Georg und Emma Poensgen teilte die Leidenschaft für Kunst und Kultur, sammelte Kunstwerke und unterstützte Künstler materiell. Georg Poensen hatte Kunstgeschichte studiert und war von 1948 bis 1964 Direktor des Kurpfälzischen Museums in Heidelberg. Nach dem Tod der Poensgens wurde 1982 aus dem größten Teil ihres Vermögens in der Heimatstadt von Emma Poensgen - Hamburg - die gemeinnützige Georg und Emma Poensgen-Stiftung errichtet.

Ohne meine/unsere Stiftung...

gäbe es diesen besonderen Ort für Künstler im Alter nicht.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

interessierte Künstler, die bei uns ein Zuhause im Alter finden.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

bunter!

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

In diesem Jahr feierten wir das 35jährige Jubiläum der Stiftung und viele unserer Bewohnerinnen und Bewohner standen der Presse Rede und Antwort über ihre künstlerischen Aktivitäten. Es war einfach wunderbar, einmal hautnah zu hören, wie sehr ein solches Hobby im Alter über Einschränkungen und schwierige Zeiten hinweghilft.

Ausblick: Was haben Sie sich für 2018 vorgenommen?

Wir konnten in unserem Jubiläumsjahr zahlreiche ältere Künstler auf uns aufmerksam machen und hoffen, diesen in 2018 Wohnungen in unserem Haus anbieten zu können.