Felix Burda Stiftung — Ein Interview

Interview
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Interviewpartner: Carsten Frederik Buchert, Director Marketing & Communications

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Wir wollen, dass die Menschen in Deutschland gesund bleiben.

Als Bindeglied zwischen Multiplikatoren, Ärzten, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik verbindet die Felix Burda Stiftung die wichtigsten Treiber zum Thema Darmkrebsprävention. Öffentlichkeitswirksam, gut vernetzt und mit persönlichem Engagement verfolgen wir das Ziel, die Darmkrebsvorsorge im Bewusstsein der Menschen zu verankern.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Die Felix Burda Stiftung wurde 2001 von Dr. Christa Maar und Verleger Prof. Dr. Hubert Burda gegründet und trägt den Namen ihres 2001 an Darmkrebs verstorbenen Sohnes.
Die Stiftung widmet sich aus diesem persönlichen Antrieb heraus ausschließlich der Prävention von Darmkrebs.

Ohne meine/unsere Stiftung...

wäre es wohl 2002 nicht zur Einführung der gesetzlichen Vorsorgekoloskopie gekommen.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

dass wir irgendwann obsolet werden, weil alle Anspruchsberechtigten die Leistungen der Darmkrebsvorsorge wahrnehmen und der Darmkrebs dadurch keine Chance mehr bekommt.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

Punkt!

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

Die tränenreiche Laudatio der Moderatorin Miriam Pielhau auf die Preisträgerin Petra Thomas bei unserem Felix Burda Award 2015. Petra - selbst an Darmkrebs erkrankt - wurde für ihre Initiative "Rote Hose" in der Kategorie "Engagement des Jahres" ausgezeichnet.
https://youtu.be/4gsNhEGHE1s

Miriam starb 2016 an Brustkrebs.
Petra starb im August dieses Jahres mit 34 Jahren an Darmkrebs.

Ausblick: Was haben Sie sich für 2019 vorgenommen?

Im Darmkrebsmonat März 2018 werden wir mit einer neuen Werbe- und PR-Kampagne bundesweit für größtmögliche Awareness für die Darmkrebsvorsorge sorgen, um mehr Menschen aufzuklären und zu motivieren, sich mit diesem wichtigen Thema auseinanderzusetzen.
Denn #Ausredenkönnentödlichsein.