Christoph Lohfert Stiftung — Ein Interview

Vorstand Carolina Lohfert Praetorius mit (v.l.nr.) Prof. Dr. Nils-Olaf Hübner (Preisträger 2018, Universitätsmedizin Greifwald), Senatorin Cornelia Prüfer-Storcks (Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien und Hansestadt Hamburg), Dr. Kathleen Dittmann (Preisträger 2018, Universitätsmedizin Greifwald), Prof. Dr. Dr. Kai Zacharowski (Vorstand der Christoph Lohfert Stiftung).

Interviewpartner: Carolina Lohfert Praetorius, Vorstand

Themenfelder der Stiftung: Gesundheit und Sport, Wissenschaft und Forschung

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Der Patient im Mittelpunkt – die Christoph Lohfert Stiftung setzt sich für Patientenorientierung, Qualität und Transparenz in der medizinischen Versorgung ein. Ihr besonderes Anliegen ist die Verbesserung der Kommunikation und Organisation in Krankenhäusern. Mit dem Lohfert-Preis unterstützt die Christoph Lohfert Stiftung Methoden und Projekte in der Medizin, die den kranken Menschen, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt rücken.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Der Stifter Dr. Christoph Lohfert hat jahrzehntelang medizinökonomische Projekte, Untersuchungen und Forschungsaufträge im Krankenhausbereich und in Hochschulkliniken begleitet. In seinem Buch „Das medizinische Prinzip“ hat er seine programmatischen Grundgedanken für eine humane und absolut am Patienten orientierten Medizin formuliert. Die Stiftung und vor allem der Lohfert-Preis sind ein Baustein auf dem Weg dorthin.

Ohne meine/unsere Stiftung...

… gäbe es einen Impuls weniger für gute, praxiserprobte Projekte in der Medizin.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

…, dass der Lohfert-Preis weiter Kreise zieht und mit ihm das Ziel einer stärker am Patienten und seiner Sicherheit orientierten medizinischen Versorgung.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

… menschlicher. Im besten Falle bereichern Stiftungen die Gesellschaft. Ihr Wirken gibt neue Impulse und beschleunigt Innovationen.

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

Am Abend vor der Verleihung des Lohfert-Preises ist es üblich, dass sich Stiftungsmitarbeiter und Preisträger zu einem Abendessen treffen. In diesem Jahr war der Stifter das erste Mal nicht mehr mit dabei. Trotzdem hatten alle das Gefühl, dass seine herzliche und charmante Art diesen Abend prägte. Die Vehemenz, mit der Christoph Lohfert seine Vision vorantrieb, wird für uns Antrieb bleiben. Es war gut zu sehen, dass der neue Preisträger mit „Ahoi-Patient im Boot“ in seinem Gedanken handelt.

Ausblick: Was haben Sie sich für 2019 vorgenommen?

1. Wir machen den Lohfert-Preis noch präsenter.
2. Wir loten Kooperationsmöglichkeiten aus, mit denen sich Patientenorientierung weiter entwickeln lässt.
3. Die Christoph Lohfert Stiftung entwickelt sich noch stärker zum Netzwerker beim Thema Patientenorientierung.