CALLIAS FOUNDATION — Ein Interview

© CALLIAS FOUNDATION

Interviewpartner: Jan Moritz Onken, Künstlerischer Leiter und Mitgründer

Themenfelder der Stiftung: Kunst und Kultur

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Mit einem internationalen Musikprojekt fördert ein Orchester den Austausch zwischen Klassikfans aus aller Welt
Gewürze, Gold, Jade, Porzellan und vor allem Seide transportierten Händler auf der Seidenstraße, der berühmtesten Handelsroute im Mittelalter. Das Silk Road Symphony Orchestra schickt seit 2016 Musik auf die Reise und will durch Kultur ohne Grenzen den Austausch zwischen Menschen in aller Welt fördern: Musikliebhaber aus Ländern entlang der ehemaligen Seidenstraße laden auf einer interaktiven Internetplattform ihre Highlights der klassischen Musik hoch – ob Video, MP3 oder Stücke aus ihrer persönlichen Playlist. Die vielfältigen Inspirationsquellen fließen in die Arbeit des Orchesters ein, in dem rund 60 Solisten aus über 20 Nationen gemeinsam die interkulturelle Seidenstraße zum Klingen bringen.

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Die Callias Foundation wurde im Oktober 2015 für den Aufbau und die Förderung des Silk Road Symphony Orchestra in Kooperation mit dem Silk Road Cultural Belt in Berlin gegründet. Wir sind seit Juni 2016 Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.
Die Konferenz der Vögel ist unter der Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission in 225 Ländern präsent und wird täglich von bis zu tausend Gästen aus der ganzen Welt besucht.
Die Callias Foundation koordiniert und entwickelt als Trägerstruktur des Silk Road Symphony Orchestra zusammen mit einem weltweiten Publikum interkulturelle Innovation entlang der Seidenstraße.

Ohne meine/unsere Stiftung...

hätte unsere Idee keine klare Rechtsform.

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

mehr qualitative finanzielle Unterstützung.

Stiftungen machen die Gesellschaft...

und das Individuum eigenständiger.

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

Als wir unsere ersten Besucher aus New York, Amsterdam, Beijing, Kinshasa, St. Petersburg und anderen Teilen der Welt auf der Digitalen Seidenstraße mit Ihrem persönlichen Stück Seide begrüßen durften.

Ausblick: Was haben Sie sich für 2018 vorgenommen?

Mehr Konzerte in denen wir als Orchester die einzigartigen Inspirationsquellen unseres Publikums zum Klingen bringen dürfen.