brain@sports foundation — Ein Interview

„Infizierte“ Teilnehmer der brain@sports summerschool 2019: „applied neurosciences in sports and exercise“

Interviewpartner: Katrin Hemschemeier, bei großen Stiftungen würde ich mich CEO, CFO, ... nennen. Bei uns bin ich Mädchen für Alles!

Themenfelder der Stiftung: Gesundheit und Sport, Wissenschaft und Forschung

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Konkret: Was macht Ihre Stiftung?

Wir verstehen uns als Pioniere für eine neurowissenschaftliche Perspektive in Sportmedizin, Sporttherapie und Training, weil wir davon überzeugt sind, dass sich dieser Blickwinkel positiv auf den Sport und die Gesundheit des Menschen auswirken wird. Wir fördern Modellbildung, den Nachwuchs und Netzwerke in unseren Schwerpunktbereichen Sporttherapie und Training. 

Rückblick: Warum wurde die Stiftung gegründet?

Nach 15 Jahren Stiftung Jugendfußball hatten sich die gesellschaftlichen Herausforderungen, der Fußball und das Stiftungsengagement der Involvierten stark verändert.Wir stellten alles auf den Kopf: Name, Satzung und Gremien wurden an relevanten zukunftsorientierten Themen ausgerichtet. Gehirn und Neurowissenschaften im Sport stehen jetzt im Zentrum unserer Arbeit, z. B. der Schutz des Gehirns im Sport, die Sporttherapie von neurologisch Erkrankten und wirkungsorientierte Gestaltung von Training.

Ohne meine/unsere Stiftung...

... fehlen zahlreiche sinnvolle Verknüpfungen zwischen Gehirn, Sport uns Gesundheit!

Für meine/unsere Stiftung wünsche ich mir...

... weniger Bürokratie und mehr Freiraum für die vielen Ideen, die uns antreiben!

Stiftungen machen die Gesellschaft...

... bunter und besser!

Persönliches: Was war Ihr bisher bewegendstes Erlebnis in Ihrer (Arbeit in der) Stiftung?

... die kreativen und mutigen Ideen / Präsentationen der Bewerber/Innen für unser brain@sports fellowship epilepsy und ihre Überzeugung, das Leben von Menschen mit Epilepsie durch Sport verantwortungsvoll verbessern zu wollen!

Ausblick: Was haben Sie sich für 2019 vorgenommen?

Wir möchten unsere Projekte evidenzbasiert weiterentwickeln und erweitern (brain@sports summerschool, brain@sports epilepsy, -dementia, -MS, -Parkinson's Disease, -training/intervention), unsere finanziellen und organisatorischen Voraussetzungen verbessern und engagierte Gleichgesinnte aus den Bereichen Medizin, Sport und Therapie mit unserem Ansatz "infizieren". Mit Stakeholder aus relevanten Forschungs- und Handlungsfeldern möchten wir unser Netzwerk zielführend erweitern.